genau so ist es!
Es war einmal ein Ehepaar, das einen 12jährigen Sohn und einen Esel hatte.
Sie beschlossen zu verreisen, zu arbeiten und die Welt kennenzulernen.
Zusammen mit ihrem Esel zogen sie los.
Im ersten Dorf hörten sie, wie die Leute redeten: "Seht Euch den
Bengel an, wie schlecht er erzogen ist... er sitzt auf dem Esel und
seine armen Eltern müssen laufen."
Also sagte die Frau zu ihrem Mann:
"Wir werden nicht zulassen, daß die Leute schlecht über unseren Sohn reden."
Der Mann holte den Jungen vom Esel und setzte sich selbst darauf.
Im zweiten Dorf hörten sie die Leute folgendes sagen: "Seht Euch
diesen unverschämten Mann an... er läßt Frau und Kind laufen, während er sich vom Esel tragen läßt."
Also ließen sie die Mutter auf das Lastentier steigen und Vater und
Sohn führten den Esel.
Im dritten Dorf hörten sie die Leute sagen: "Armer Mann! Obwohl er den ganzen Tag hart gearbeitet hat, läßt er seine Frau auf dem Esel reiten.
Und das arme Kind hat mit so einer Rabenmutter sicher auch nichts zu lachen!"
Also setzten sie ihre Reise zu dritt auf dem Lastentier fort.
Im nächsten Dorf hörten sie die Leute sagen: "das sind ja Bestien im Vergleich zu dem Tier, auf dem sie reiten.
Sie werden dem armen Esel den Rücken brechen!"
Also beschlossen sie, alle drei neben dem Esel herzugehen.
Im nächsten Dorf trauten sie ihren Ohren nicht, als sie die Leute
sagen hörten: "Schaut euch die drei Idioten mal an. Sie laufen, obwohl sie einen Esel haben, der sie tragen könnte!"
Fazit:
die anderen werden dich immer kritisieren und über dich lästern und es ist nicht einfach, jemanden zu treffen, der dich so akzeptiert wie du bist.
Deshalb: leb so, wie du es für richtig hältst und geh, wohin dein
Herz dich führt...
Das Leben ist ein Theaterstück ohne vorherige Theaterproben.
Darum: singe, lache, tanze und liebe
und lebe jeden einzelnen Augenblick deines Lebens...
bevor der Vorhang fällt und das Theaterstück ohne Applaus zu Ende geht.
(Charlie Chaplin)
Man sagt "es dauert nur eine Minute, um einen besonderen Menschen zu
erkennen, eine Stunde, ihn schätzen zu lernen, einen Tag um ihn
liebzugewinnen, aber ein ganzes Leben, ihn zu vergessen".
EIN FREUND IST WIE DIE SONNE
Sonnenuntergang auf der Bäregghöhe
Leider ist dies nur ein Handy-Foto, glaub aber mit einer normalen Kamera hätte ich diese wunderschöne Abendstimmung auch nicht einfangen können.
Im übrigen ist dort ein mega gutes Restaurant und die Aussicht ist erst noch inklusive.
Metzgerhüsi-Rock
am 20. bis 23. Juli 2006 findet der schon fast traditionelle metzgerhüsirock statt.
wird sicher wieder sehr spannend sein.. und sehr gute musik... details unter: http://www.bern-ost.ch/xwire/marktplatz/marktplatz_detail.cfm?ObjID=0DB9BAE2-3840-437F-BDF1999A13291C37&history=1
reserviert euch schon mal das datum!!!!
Donnerstag 20. Juli 2006
20:30 bis 22:00 Baxter Mind Circus
22:45 bis 00:30 Groove Bandits
Freitag 21. Juli 2006
17:30 bis 18:15 Juraya
19:00 bis 20:30 Aeywaeg
21:15 bis 23:00 Shakra
23:45 bis 01:30 Repeatles
Samstag 22. Juli 2006
16:00 bis 17:00 George
17:30 bis 18:15 Big One
19:00 bis 20:30 Bagatello
21:15 bis 22:45 Gustav
23:30 bis 01:00 Schnulze & Schnultze
Sonntag 23. Juli 2006
09:00 bis 13:00 Brunch
09:00 bis 13:00 Oldies Revival Band (4 Sets)
14:00 bis 16:00 Kinderkonzert mit Roland Zoss & Xenegugeli Trio
16:00 bis 16:45 Dina Nora Wasserfallen-Felder erzählt Märchen für Kinder
16:45 bis 19:00 Span (Gast Polo Hofer und Housi Wittlin)
und für ganz sportliche....
Wie wärs mit einem Halbmarathon mitten im Emmental?
http://www.emmentaler-halbmarathon.ch/
viel spass beim rennen...
ich bin lieber aktiv passiv dabei... :)
handbremsrennen
handbremsrennen... was ist das? siehe unter:
http://www.campingemmental.ch/Veranstaltungen.htm
und fragt nicht mich!
grins
ich bin ich
sicher kennt ihr das lied schon lange lange .. bis es endtlich bei mir im emmental ankam vergeht halt die zeit... und falls ihr es nicht kennt.. das lied ist von Rosenstolz
Gehör ich eben noch dazu
Oder bin ich längst schon draussen?
Zeit nimmt sich den nächsten Flug
Hab versucht ihr nachzulaufen.
Bin doch gestern erst geborn’ und seit kurzem kann ich gehen.
Hab mein Gleichgewicht verlorn’ doch kann trotzdem g’rade stehn.
In meinem Kopf ist so viel Wut
Gestern Nacht konnt ich nicht schlafen
Dass Du da warst tat mir gut
Bitte stell jetzt keine Fragen
Denn ich würde nur bereun
Hätt ich mich an Dir verbogen
War bestimmt nicht immer treu
Doch ich hab Dich nie betrogen.
Das bin ich, das bin ich,
Das allein ist meine Schuld
das bin ich. Das bin ich, das bin ich,
Das allein ist meine Schuld.
Ich bin jetzt, ich bin hier, ich bin ich , das allein ist meine Schuld.
Ich bin jetzt, ich bin hier, ich bin ich das allein ist meine Schuld.
Ich muss mich jetzt nicht winden
Darf mich nur nicht verliern.
Bin doch gestern erst geborn’ und seit kurzem kann ich gehen,
Hab mein Gleichgewicht verlorn’ doch kann trotzdem g’rade stehn.
Ich bin jetzt, ich bin hier, ich bin ich , das allein ist meine Schuld
Ich bin jetzt ich bin hier ich bin ich das allein ist meine Schuld.
Wir sind jetzt, wir sind hier, wir sind wir, das allein ist unsere Schuld
Wir sind jetzt, wir sind hier, wir sind wir, das allein ist unsere Schuld
Gehör ich eben noch dazu?
Gesucht wird....
Servicefachangestellte gesucht..... 70- 100%
in jungem dynamischen betrieb....
meldet euch doch da via
kommentare .. ich leite gerne weiter..
Tja.. das kannte ich nicht... aber jetzt schon
Besuch der Zeugen Jehovas
Besuch der Zeugen Jehovas
Heute Nachmittag klingelte es an der Tür. Genervt, weil ich eigentlich im dreitägigen Urlaub nicht gestört werden wollte, und ich außerdem gerade vorhatte, den Rasen zu mähen, schleppte ich mich in den Windfang und warf durch die Glasfenster der Haustür einen mißtrauischen Blick auf die zwei Gestalten vor mir.
Ein Mann, vielleicht Ende 20, groß, hager, schlaksig mit Brille und Pickeln, und eine Frau, Ende 30, ziemlich unattraktiv mit einem prägnanten Leberfleck über der Oberlippe und strenger Frisur. Beide trugen akkurate, dunkle Anzüge und er eine kleine Aktentasche. Da dort kein Staubsauger hineinpaßte, schwante mir schon, wer da vor mir stand.
Sie: "Guten Tag, mein Name ist (habe schon ich wieder vergessen), und das ist mein Begleiter, Herr (habe ich mir gar nicht erst gemerkt - ich und Namen...). Haben Sie Interesse an einem religiösen Gespräch?"
Er: lächelt dümmlich
Ich: "Ach, sind Sie die Gemeindepastoren? Wir wurden uns tatsächlich noch nicht vorgestellt." (Stimmt sogar, ich wohne seit über 13 Jahren in diesem Dorf, aber ich habe den Pastor nie kennengelernt, ich weiß nicht mal, wie der Kerl heißt. Ist mir auch egal, bin ja kein Christ.)
Sie: verlegen "Äh, nein. Wir sind die Zeugen Jehovas, die Soldaten des Himmels."
Ich: "Soldaten des Himmels?"
Beide: eifriges Nicken
Ich: "Boah, da haben Sie aber einen verdammt weiten Weg zur Kaserne..."
Beide: gucken doof
Ich: schnell, um sie nicht zu Wort kommen zu lassen "Wieso Soldaten, ist denn Krieg?"
Er: holt Luft und setzt an etwas zu sagen
Ich: "Ach so, Sie sind bloß das Rekrutierungskommando."
Sie: noch immer blöd guckend "Äh... dürfen wir vielleicht hereinkommen?"
Ich: "Gut, wenn es nicht so lange dauert. Mein Rasen mäht sich nicht von alleine." (In der Tat wollte ich eigentlich lieber den Rasen mähen, als diese beiden Witzfiguren klingelten. Aber warum soll man sich nicht ein wenig Spaß gönnen...?)
Ich halte also die Tür auf und bitte sie ins - zugegebenermaßen etwas unaufgeräumte - Wohnzimmer. Als erstes fallen meine beiden Rottweiler (Thor und Loki) über sie her - freudig, denn sie tun niemandem etwas, sondern freuen sich über den Besuch. Die beiden Zeugen werden noch blasser als sie ohnehin schon waren.
Ich: beruhigend "Keine Angst, die Beiden tun Euch nichts..."
Daß ich bei diesen Worten absichtlich nicht die Zeugen, sondern meine Hunde angesehen habe, haben die Beiden leider gar nicht mitbekommen. Schade...
Stocksteif lassen sie sich also die Hände abschnüffeln, dann rufe ich Thor und Loki - absichtlich mit Betonung ihrer heidnischen Götternamen - zur Ordnung, schicke sie auf ihre Matten in der Ecke und lasse sie Platz machen. Widerwillig gehorchen sie.
Er: noch immer nervös, aber um Höflichkeit bemüht "Die hören aber gut."
Ich: "Ja, auf's Wort. Zwar erst so auf das dritte oder vierte, aber immerhin. Aber sie sind auch die Einzigen hier, die das tun..."
Mit diesen Worten scheuche ich den Kater vom Sofa und bedeute den Beiden, sich zu setzen. Das tun sie auch, allerdings sitzen sie nur wenig entspannt da, den Blick nicht von den Hunden lösend.
Thor starrt aufmerksam zurück, Loki beschäftigt sich damit, Thor intensiv das Ohr auszulecken. Die langen und feinen weißen Haare des Türkisch-Angora-Katers Yeti werden sich auf ihren dunkeln Anzügen gut machen.
Ich: "Möchten Sie vielleicht einen Tee?"
Sie: "Sehr gern."
Er: "Das wäre sehr freundlich."
Ich nicke und verschwinde in der Küche. Sofort springen die Hunde auf und wuseln mir hinterher. Das tun sie immer, wenn ich in die Küche gehe. Das ist aber auch nicht schlimm, so haben die Besucher Zeit, sich etwas umzusehen. Ich weiß, daß sie auf Anhieb die kindgroßen Gargoyle-Statuen, die Feuerschale und den Dolch auf dem Tisch, meine Kelche in der Vitrine
und vor allem das 30 cm große Eisenpentagramm im Fenster bemerken und sich ihre Gedanken machen.
Drei Minuten später kehre ich mit den dampfenden Teetassen auf dem Tablett, den Hunden im Schlepptau und meinem zurechtgelegten Konzept zurück. Ich schicke die Hunde wieder auf ihre Matten und stelle den Zeugen ihre Tassen hin. Sie bedanken sich artig. Ich setze mich auf das andere Sofa.
Sie: "Glauben Sie an Gott?"
Ich: deute lachend in die Runde "Sieht das hier etwa so aus, als ob ich das täte?"
Sie: zeigt auf das Pentagramm "Ähm... nunja, ich dachte mir so etwas schon, wenn Sie hier ein Teufelszeichen aufhängen."
Ich: pruste fast meinen Tee über den Tisch "Teufelszeichen? Sie sollten noch mal zur Schule gehen. Wenn ein Pentagramm mit der Spitze nach unten zeigt, dann ist es ein Zeichen für das Böse, vielleicht auch für den Teufel, ebenso wie ein umgedrehtes Kreuz. Mein Pentagramm zeigt aber mit der Spitze nach oben. Somit ist es ein Zeichen des Guten, es
Lebens, der Magie und des Schutzes. Und dieses Zeichen ist schon sehr viel älter als das Kreuz oder das Christentum. Es schützt mein Haus vor schlechten Einflüssen - zum Beispiel von Leuten wie Ihnen."
Sie: erst mal sprachlos
Er: hilflos "Nur Jesus kann die Menschen beschützen. Er ist für unsere Sünden gestorben."
Super Vorlage für mich! Ich springe sofort darauf an.
Ich: "Woher weiß Jehoshua ben Joseph denn von meinen Sünden?"
Sie: guckt blöd "Wer?"
Ich: "Na, Jehoshua ben Joseph von Nazareth, der später Jesus Christus genannt wurde. Sagen Sie bloß, als Zeugen Jehovas kennen sie Jesus' bürgerlichen Namen, seinen wahren Namen, nicht? Wer hat Sie denn ausgebildet?"
Beide: gucken blöd
Ich: werde gerade warm "Aber mal angenommen, es habe die christliche Mythengestalt tatsächlich gegeben, woher soll er vor knapp 2.000 Jahren gewußt haben, welche Sünden ich begehen werde? Von denen, die noch vor mir liegen, weiß ja selbst ich noch nichts."
Er: verlegen "Jesus ist allwissend."
Ich: "Aha, jetzt ist er schon ganz der Papa, wie? Ich dachte, dieses Attribut sei Gott vorbehalten?"
Sie: will die Situation retten "Gott ist allwissend, und durch ihn sein Sohn Jesus Christus auch."
Ich: "Soso, der Alte quatscht also einfach meine persönlichen Daten an seinen Sohnemann weiter. Etwa auch die, die ich ihm früher bei der Beichte anvertraut habe? Er verstößt gegen seine eigene Regel, das Beichtgeheimnis?"
Beide: Mund steht offen
Ich: schnell "Allwissenheit für die Zukunft wurde aber nachweislich schon von namhaften Physikern ad absurdum geführt. Nehmen Sie nur mal Schrödingers mathematisch beweisbare Theorie von den Varianzen des Zeitstrahls, welche, bedingt durch die Chaostheorie, zu einer unendlichen Vielfalt möglicher Zukünfte führen und das Kontinuum in
endlose unterschiedliche Varianten aufspalten. Das macht jede exakte Zukunftsvorhersage absolut unmöglich, da sich nicht berechnen läßt, welche der unendlichen möglichen Parallelen des Multiversums der Zeitstrahl kreuzen wird."
Beide: schauen drein, als hätten sie kaum ein Wort verstanden
Ich: sie sehr ernst anschauend "Auch als Magier kann ich nicht exakt in die Zukunft schauen, sondern allenfalls Tendenzen und Wahrscheinlichkeiten bei der Divination erkennen, und ich bin schon der mächtigste Magier hier in der Gegend - wenn ich es nicht wäre, wüßte ich das bereits."
Beide: gucken nun erst recht blöd
Ich: "Tja, so was lernt man nicht bei Ihrem Kegelverein, oder?"
Sie: "Den 'Kegelverein' verbitten wir uns! Wir sind..."
Ich: unterbreche sie "Wieso, Sie schmeißen doch wahllos die Kugeln ihrer Propaganda ins Volk und schauen dann, ob nicht ein paar Leute umfallen. Für mich ist das Kegeln."
Sie: scheint sauer zu sein "Ich sehe schon, hier können wir nichts mehr retten."
Ich: nickend "Gut erkannt. Ich will auch gar nicht 'gerettet' werden."
Beide stehen auf.
Sie: "Danke für den Tee."
Er: nickt
Ich: "Gern geschehen. Es macht immer wieder Spaß, Leute über die wahre Natur des Universums aufzuklären."
Ich begleite sie zur Tür. Die Hunde tapsen artig hinterher.
Er: scheint nun auch sauer zu sein "Jesus wird Sie nicht retten, sondern Ihre Seele verdammen."
Sie: nickt beifällig
Ich: "Oh, Sie wollen MIR drohen? Nun gut, dann muß ich mich wehren." Tiefe Stimme und ausladende Gestik "Ich verfluche Sie beide! Für den Rest des Tages sollen Sie schrecklichen Durchfall erleiden!"
Beide: machen kopfschüttelnd, daß sie wegkommen "So ein Unsinn.."
Ich schließe die Tür und lache erstmal lauthals los. Meine Hunde gucken mich treudoof und verständnislos an.
Ich glaube nicht, daß die beiden 'verfluchten' Zeugen jemals wiederkommen werden.
Obwohl, ich hätte zu gern ihre Gesichter gesehen, wenn die überaus großzügig bemessene Portion Abführmittel in ihrem Tee zu wirken beginnt..